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Das Informationsblatt „Der Bote“ oder zu Jiddisch דער שליח „Der Shlikh“

Vorwort vom Bote dem Shlikh

Hier ist ein kleines Vorwort zu unseren Web-Seiten „Der Bote – Der Shlikh“. Das Informationsblatt „Der Bote“ oder zu Jiddisch „Der Shlikh“ hat als eine Privatinitiative im Februar 2024 angefangen und hat ausschliesslich einen Informationscharakter und keine kommerzielle Bedeutung. Seit Juni 2025 wurde es zum offiziellen Medium der Liberalen Jüdischen Gemeinde Oldenburg e. V.
Wie es sich sehr schön auf Jiddisch reimt: Yeder onheyb iz shver, ober nisht zorg vegn dem, mir onleynseyn!
Wir haben uns eigentlich gar nichts vorgenommenen. Lediglich wollen wir eine „Zamlung tsu der jidisher kultur“ bewahren und pflegen. Ver hot aunz gefregt dervegn? Keyner!

Seit Jahrhunderten ist Jiddisch die Grundlage einer reichen Kultur. Diese Sprache vereinte die Mehrheit der europäischen Juden und verbreitete sich im 19.-20. Jahrhundert auf fast allen Kontinenten. Jiddisch erreichte seinen Höhepunkt in den Weiten der damaligen Reiche – Russisch und Österreich-Ungarisch – und interagierte mit den Sprachen und Kulturen der umliegenden Völker. Diese einzigartige kulturelle Verschmelzung bildete die Grundlage des großen spirituellen Erbes, das wir „jidishkait“ nennen. Aundzer tsil iz tsu oyfhiten dos vos mir gedenken aun lib hoben, aundzer jidishkait.

Sprache unserer Seiten „Der Bote – Der Shlikh“ ist Deutsch. Wörter und Sätze, die wir aus dem Jiddischen übernommen haben, sind Transkriptionen vom jiddischen Alef-Beys zum deutschen Alphabet und entsprechend fett markiert. Wenn ein Artikel eine Übersetzung ist, gibt‘s die Möglichkeiten auch den Artikel auf der Autorensprache zu lesen. In der Regel sind das entweder Russisch oder Englisch.

„Erinnern wir uns an alle mit Namen…“

Im Alten Rathaus (von links nach rechts): Bürgermeisterin Nicole Piechotta, Nitzan Ariel, Dietmar Schütz, Mike Meyberg und Linda Meyberg
Bei der Einweihung des Mahnmals (von links nach rechts): Dietmar Schütz, Nitzan Ariel, Linda Meyberg, Jörg Witte und Mike Meyberg.

© Fotos: Hauke-Christian Dittrich

Am Sonntag, dem 9. November 2025, am Jahrestag der „Reichspogromnacht“, hat die Stadt Oldenburg gemeinsam mit der Oldenburger Bürgerstiftung und Nachfahren der Familie Meyberg zwei neue Erinnerungszeichen auf Augenhöhe eingeweiht. Die an der Peterstraße 6 angebrachten Zeichen sind Fanny und Julius Meyberg gewidmet, die einst an diesem Ort lebten, deren Leben jedoch – wie das vieler anderer jüdischer Bürgerinnen und Bürger – von den nationalsozialistischen Tätern ausgelöscht wurde. Die auf der Stele angebrachten Porträts der ermordeten Mitglieder der Familie Meyberg wurden mittels Lasergravur aufgebracht.

Altes und Neues

Geschichte der Aschkenasim: Vergessene Fakten aus der Vergangenheit und aktuelle Neuigkeiten.

Bibliografie

Die Bibliografie über das Leben der аschkenasischen Juden, basierend auf persönlichen Erfahrungen und Meinungen der Makhbrim.

Kunst

Unsere Rubrik für Kunst umfasst nicht nur vier Bereiche: Musik, Kino, Literatur, Malerein, sondern auch Zamln.

Pickles

Pikalz – Gewürzgurken, aber auch geistreiche Bemerkungen und Witze im Jiddischen, eine vielseitige Kombination!